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Detlef Rohark

Detlef Rohark

Detlef Rohark ist der auserwählte Scout unserer Neuseelandreise. Der Cottbuser ist ein reiselustiger Mensch und kennt schon viele Flecken der Erde. Er wird regelmäßig über seine Abenteuer im jüngsten Land der Erde berichten.

Neuseelandreise: Fragen zum Schluss

Ihre Neuseeland-Reise liegt jetzt ein paar Tage hinter Ihnen. Wie geht es Ihnen jetzt im Alltag?

Sowohl die letzte Landung, als auch der Neustart im Alltag waren hart. Gleich am nächsten Tag ging ich wieder arbeiten. Die Frage nach möglichen Überstunden ließ keine 24 Stunden auf sich warten. Da war ich also gleich wieder voll dabei. Zum Glück hatte ich aber ausreichend Erholung getankt, von der ich nun zehre. Ich habe mir zum Motto gemacht: Was immer auch kommen mag, das Gewesene, die Erlebnisse, Abenteuer und Eindrücke kann mir niemand mehr nehmen. Um den zukünftigen Erinnerungen an Neuseeland besser auf die Sprünge zu helfen, bearbeite ich momentan ein Fotoalbum, gespickt mit einigen Sätzen zu bestimmten Episoden.

Welchen Eindruck haben Sie von Neuseeland gewonnen? (Menschen, Natur, Kultur)?

Neuseeland hat den Vorteil, auf relativ kleiner Landfläche unwahrscheinlich vielfältige Naturerlebnisse zu bieten. So war es nur ein Katzensprung, um vom eisig kalten Gletscher an das Meer zum kurzen Sonnenbad zu kommen. Wenn dann auch das Wetter mitspielt, erscheinen die Farben von Himmel, Wasser, Wiesen und Bäumen wesentlich intensiver als in der Heimat. Man kann sich oft nicht satt sehen und fühlt sich ständig genötigt, diese Schönheit auf Fotos festzuhalten.

Wie in jedem Land gibt es auch in Neuseeland nette und weniger sympathische Bewohner. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass dort viele Menschen wesentlich offener sind, den Kontakt zu Fremden und Touristen bewusst suchen. Die Freundlichkeit der Leute und auch der Dienstleister kommt ehrlicher, weniger künstlich aufgesetzt rüber.

Die Kultur habe ich auf dieser Reise leider nur am Rande gestreift.

Helikopter-Flug über Gletscher, Vulkanwanderung, Delfinshow, Maoritreffen. An welches Erlebnis denken Sie besonders gerne?

Das ist ganz schwer zu beantworten. Während der Reise hatte ich kaum Gelegenheit, die Eindrücke und Emotionen gründlich zu verarbeiten. Jetzt im Nachhinein konnte ich alles sacken lassen, mich mit den Erlebnissen auseinandersetzen. Ich glaube der Helikopterflug über die Gletscher wird wohl das Rennen machen. Aber all die aufgezählten anderen Abenteuer, die Jet-Boot-Safari und die Fjordfahrten nicht vergessend, kommen dicht auf. Jedes Erlebnis hatte halt seinen speziellen Reiz und kann nicht so unmittelbar miteinander verglichen werden.

Möchten Sie das Land noch einmal bereisen?

Unbedingt! Wie schon angedeutet habe ich zwar den Großteil der Naturschauspiele erlebt, aber ich kann mir gut vorstellen, auf einer späteren Reise intensiver das Leben der Neuseeländer zu betrachten. Ich möchte mal auf eine Schaffarm, in eine Kiwiplantage, auf ein Weingut oder einfach mal die Zeit haben, Kontakte zu Einheimischen intensiver aufzunehmen und Einladungen zu folgen. Außerdem interessiert mich das ursprüngliche Leben der Maoris. Schließlich bin ich ohne Hongi abgereist, da gibt es Nachholebedarf!

Achtung, KiwiAm Donnerstagabend nutzen wir die Zeit fuer eine Abschlussfeier. Hans kocht ein Festmenue mit Lammfilet und koestlichem Dessert. Wir haben gedichtet und zur Feier des Tages ein Lied einstudiert. Die lustigsten Begebenheiten der letzten drei Wochen werden noch mal hervorgekramt.
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Auf der Suche nach Flipper

So sah es am Vortag aus - Delphine begleiten unser BootHoch im Norden Neuseelands liegt die Bay of Islands, das Erholungsgebiet für Strandurlauber. Etwa 150 kleine, meist einsame, idyllische Inseln sind dem Festland vorgelagert. Auf einigen kann man ganz allein übernachten und Ruhe tanken. Wir nehmen uns viel Zeit, den Ferienort Russell zu besichtigen. Irgendwo hier ging 1769 James Cook an Land und ebnete den Weg zur englischen Kolonialisierung.

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