29. Dezember 2008, 12:14 Uhr von Franka Lingua & Kollegen
Erstens: Wir hier bei den Sprachspionen wollen nicht über Fehler meckern oder
nörgeln.
Zweitens: Ich möchte heute über eine von zwei Schreibungen bloggen, die ich so häufig falsch geschrieben sehe, dass ich ab und zu selbst noch einmal nachsehen muss, um mich zu vergewissern. Man findet diese falschen Schreibungen auch in wirklich sorgfältig redigierten Texten. Also, die erste dieser Schreibungen ist:
Herzlich willkommen - man sieht mindestens so häufig die falsche Schreibweise: “Herzlich Willkommen”. Richtig ist aber “Herzlich willkommen”, und zwar aus einem einfachen Grund. In “Herzlich willkommen” handelt es sich nicht um das Substantiv, das man natürlich großschreiben muss: “Sie bereiteten dem Gast ein herzliches Willkommen”.
Ich frage mich allerdings, wie bei der anderen Schreibung, die ich demnächst vorstellen werde, ob man hier nicht einfach sagen sollte, okay, auch die Großschreibung ist richtig.
Wie sehen Sie das? Kennen Sie ähnliche Fälle, die Ihnen immer wieder auffallen?
Herzliche Grüße
Václav Jazyk
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16. Dezember 2008, 11:11 Uhr von Franka Lingua & Kollegen
Nachdem neulich an dieser Stelle zuerst das
„Sei lieb!”-Paradox und danach die
„Ein Löffel für Mama”-Formel ins Fadenkreuz der Ermittlungen gelangte, folgt heute der dritte und vorerst letzte Teil der geheimen Trilogie, die man mit „Eltern-Kind-Kommunikation” überschreiben könnte. Diesmal geht es um den berühmten, wutentbrannten „Ich zähle bis drei!”-Klang, die Ultima Ratio kurz bevor der Faden elterlicher Geduld endgültig reißt, in Fachkreisen auch „1-2-3-Methode” genannt.
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Tags: Eltern, Eltern-Kind-Kommunikation, Kind, Kommunikation, Sprache | 2 Kommentare »
15. Dezember 2008, 12:05 Uhr von Barbara
So pampig, wie einst Trude Herr wäre ich auch mal gerne. Doch nicht, weil ich lieber “einen Mann” möchte. Den hab ich schon - und mit ihm zwei Kinder. Seit dem Frühherbst hat bei den beiden ein Schokoladen-Konsum aufgrund Dauer-Geburtstag-St.-Martins-und-sonstigen-Feiern eingesetzt, der nun in der vorweihnachtlichen Schokoflut mündet. Irgendwie scheint nun jeder Tag Ausnahmetag zu sein.
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Tags: Ernährung, Qualität, Schokolade | Kommentar »
11. Dezember 2008, 10:56 Uhr von Franka Lingua & Kollegen
“Ein Löffel für Mama, ein Löffel für Papa…” - Ein Mantra, das vielen noch aus frühester Kindheit vertraut sein dürfte. Ein Mantra, das offenbar nicht tot zu kriegen ist. Immer wieder höre ich Mütter, die auf die Löffel aus Großmutters Trickkiste zurückgreifen, um den unwilligen Nachwuchs abzufüllen. (Komisch, tatsächlich sind es immer nur Mütter! Fütternde Väter scheinen den Spruch entweder nicht zu kennen oder ihm genauso ratlos gegenüber zu stehen wie ich.) Dabei frage ich mich stets dreimal: WARUM?
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Tags: Essen, Kinder, Kommunikation, Löffelchen | Kommentar »
9. Dezember 2008, 10:23 Uhr von Franka Lingua & Kollegen
Kochen ist schon nicht leicht. Wer versteht denn schon das ganze Fachchinesisch? Tranchieren, pochieren, legieren, al sugo, al dente, al pomodoro. Kein Wunder, wenn man da mal durcheinander gerät und aus der „Lachsschnitzel à la Bolognese” Folgendes macht…
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Tags: à la Bolognese, Abkürzung, Gallizismen, Kochen | Kommentar »